Der Sturm

 


"Man betreibt mit Kunst auch Politik.
Alles was ändernd in die Vorgänge des Lebens eingreift, ist Politik.“  
Hans Richter


Der Sturm 

William Shakespeare

 

Premiere:  17. Januar 2013  im MAD HOUSE e.V. Sangerhausen

Theaterprojekt "Jobact®to connect" in Sangerhausen im Südharz
mit arbeitssuchenden Hartz IV-EmpfängerInnen im Alter von 23 bis 50 Jahren

Flyer, PDF

Regie Dietmar Lenz
   
Texfassung Dietmar Lenz
Theaterpädagogik Dietmar Lenz
Maske Soogi Kang
Kostüme Ensemble
Licht-Ton-Bühnentechnik René Dilsner
Projektleitung Rena Schölzig, PROJEKTFABRIK
Bewerbungsmanagement Melitta Simon, Werner Deutsch
Projektträger PROJEKTFABRIK.gGMBH - JobAct®to connect
Projektfinanzierung JobCenter Mansfeld Südharz
Kooperation DAA Deutsche Angestellten Akademie Sangerhausen
   
Prospero Ute Wesemann
Alonso Fred Buchhorn
Gonzalo Daniel Hitzschke
Antonio David Hofmann
Sebastian Susanne Dzialoszynski
Miranda Alexandra Reinhardt, Katrin Schulter, Ulrike Trillhase, Nicole Wingen, Susanne Dzialoszynski
Ariel Anja Grzesik
Caliban Nicole Wingen
Ferdinand David Hofmann, Ulrike Trillhase, Sebastian Klenner
Stephano Sebastian Klenner
Bootsmann Sebastian Klenner
Kapitän Alexandra Reinhardt
   
Fotos Jens Warnke

 

 

 

 

“Auf dieser Reise ... fanden ... wir uns alle selbst, als keiner mehr sich selbst gehörte.” DER STURM : V, 1, 212

 

DER STURM : ein Theatertext, der ein Modell der Welt und so wie sie sich dreht, darstellt; ein Kunststück, so rätselhaft wie das wirkliche Leben; ein Malstrom der Widersprüche; Menschliches Allzumenschliches wird hier auf einer fieberschwülen Insel aus Bühnenbrettern durcheinander geschüttelt, um verirrte Seelen im Feuer fiebriger Träumereien zu läutern und zu verwandeln.
Ein Sturm führt eine königliche Besatzung zu einem Schiffbruch, der die Beteiligten sich völlig von sich entfremdet. Sie stranden auf einer Insel, wo Traum, Tod und Leben nicht mehr zu unterscheiden sind, nur um sie am Ende um so deutlicher sich selber finden zu lassen. Sie geraten in die Szenerien eines Regiemagiers, Prospero, der mit den Mitteln des Theaters auf den Geist der Gestrandeten einwirken will, um sie rauszureißen aus dem "fever of the mad", dem Fieber des Wahnsinns, in dem sie alltäglich sich befinden. “Wir sind der Stoff, aus dem die Träume sind. Unser kleines Leben wird umrundet von Schlaf.” DER STURM; IV,1, 146

“Ob es ist, oder nicht ist, ich kann ́s nicht schwören.”    DER STURM : V, 1, 124